Der Lustige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Wir starteten traditionell mit dem Gottesdienst in der Festscheune und Pastor Niklas Schilling hob hervor, dass dies zumindest im Landkreis Uelzen einmalig ist. Für uns ein selbstverständlicher Bestandteil des Schützenfestes. Im Anschluß ging es dann mit dem Bus (herzlichen Dank an Fa. Irro und Torben Richter für die Organisation) nach Borg auf den Hof Schierwater, wo wir nach einer kleinen Erfrischung die Königsscheibe ans Haus seiner Majestät angebracht haben. Dort macht sie Karsten, dem Traditionellen alle Ehre, entsprangen dem Hause Schierwater doch inzwischen acht Majestäten (Tendenz steigend).
Zurück in Luthers Festscheune nahm der lustige Sonntag Fahrt auf und beim Königsfrühstück, das vom Hotel Waldmühle aus Suhlendorf hervorragend präsentiert wurde, erhielt zunächst das am Vortag proklamierte Kinderköigspaar Leni Minnich und Phillip Fabel ihre Erinnerungsscheiben. Auf dem eigens in der Scheune eingerichteten Luftgewehrstand waren dann die Bürger gefordert, den Besten und damit den Bürgerkönig zu ermitteln. Dabei setzte sich Michael Pothlitz aus Rosche mit voller Ringzahl und einem beeindruckenden 5er Teiler gegen die Konkurenz durch und wurde zum Abschluß des Schützenfestes von den Bürgermeistervertretern unter tosendem Beifall der Zuschauer zum Bürgerkönig 2026 proklamiert. 
Unser Dank gilt auch in diesem Jahr allen Unterstützern und Helfern, egal ob sie mit einer kleinen oder grösseren Geldspende, mit kleinen oder grossen Sachpreisen für die Tombola, das Eis zur Begrüssung der Kinder beim Kinderschützenfest oder einfach mit einem beherzten Anpacken unterstützt haben und das Schützenfest zu einem schönen Fest gemacht haben. Und Dank gilt auch den Roscher Vereinen für das tolle Miteinander und die gegenseitige Hilfe, angefangen bei den Spielen am Kinderschützenfest, dem Ausschank und auch beim Verzehr. Dank an die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Rosche-Prielip für die Marschsicherung, an die Ordnungsämter für die Genehmigungen, an die Geschäftswelt in Rosche und deutlich darüber hinaus für die teils über viele Jahrzehnte anhaltende Unterstützung. Und an alle, die jetzt an dieser Stelle vergessen wurden.
